Eilmeldung

Neuer BDPh- Bundesvorstand

Eindeutiges Votum für das Team um Alfred Schmidt

Alfred Schmidt ist neuer Präsident des Bundes Deutscher Philatelisten e.V. (BDPh). Der 51-jährige Apotheke aus Haldensleben (Foto) wurde am Samstag während der Hauptversammlung in Lutherstadt Wittenberg mit überwältigender Mehrheit gewählt. Er folgt Uwe Decker, der nach vierjähriger Amtszeit nicht mehr angetreten war.

Zum Vizepräsidenten wurde Jan Billion (Ratingen) gewählt. Neuer Schatzmeister ist Walter Bernatek (Liederbach/Ts.). Den Vorstand komplettieren die Beisitzer Konrad Krämer (Alsdorf) und Jürgen Witkowski (Essen).

In einer ersten Stellungnahme kündigte Schmidt an, den Verband wieder zu einen und sich gemeinsam mit den Mitgliedern, Arbeitsgemeinschaften und Partnerverbänden für die Zukunft der Philatelie einzusetzen. Außerdem werde sich die neue BDPh-Führungsspitze um den Aufbau einer zukunftsorientierten Verbandsstruktur kümmern. Hier stünden Servicegedanke und Digitalisierung im Vordergrund, sagte Schmidt. Weitere Themen seien unter anderem eine bessere Außendarstellung des Verbandes und seiner Aktivitäten sowie die Förderung des Briefmarkensammelns.

Entnommen Webseite Aktuelle Nachrichten des BDPh 09.09.2017

 

Versand der Philatelie wieder über die Deutsche Post!

Vertrag mit Bauer Vertriebs KG wird zum Jahresende gekündigt.

Wie wir aus der neuen Philatelie ( Sep 17) erfahren dürfen, wird trotz des Rückgangs der Reklamationen auf unter 1% der Versand unserer Fachzeitschrift “ Philatelie “ ab Januar 2018 wieder von der Deutschen Post übernommen.

 

Neues aus der Fälscherwerkstatt!

Die Deutsche Briefmarken- Revue berichtet in der Ausgabe August 2017:

Nachdem es in letzter Zeit relativ ruhig war, ist nun innerhalb kurzer  Zeit die zweite Fälschung einer Marke der aktuellen Dauerserie „Blumen“ aufgetaucht. Betroffen ist der Wert zu 145 Cent mit der Abbildung einer Schwertlilie (Bund MiNr. 2507). Im Gegensatz zu den anderen bisher bekannten Fälschungen postgültiger Bund-Marken, mit denen die Deutsche Post geschädigt werden soll, haben es die Filoutelisten diesmal auf die Briefmarkensammler abgesehen.

Phantasievolle Fälschung

Der abgebildete Bogen wurde von einem Kölner Auktionshaus dem Prüf-Büro Schlegel vorgelegt, das wiederum die Bundesdruckerei um Stellungnahme bat. „Bei dem eingereichten scheinbaren Bogenteil vom Andruck handelt es sich um eine plumpe Fälschung zum Schaden der Sammler“, äußerte sich Hans Zerbel zu der vermeintlichen Rarität. „Das Papier ist nicht gummiert, die Wertziffer 145 ist verschoben, um den Eindruck zu erwecken, es handle sich um ein Bogenteil vom Andruck. Da auch der Rahmen um das Foto der Marke in derselben Sonderfarbe auf einer Platte liegt, passt entweder alles oder nichts – so ist es Unsinn. Die Marken sind nur senkrecht perforiert, was bei Schleifperforation undenkbar ist. Alle Karos, Farbmarkierungen usw. entstammen der Phantasie. Als wichtigstes Merkmal fehlt die Sicherheitsausstattung, obwohl die Fluoreszenz recht gut aussieht.“

Die Bundesdruckerei hat den Bogenteil an die Zentrale kriminaltechnische Untersuchungsstelle (ZUSt) der Post in Darmstadt zur weiteren Untersuchung geschickt. Ob noch weitere dieser „Andruckbogen“ in Umlauf sind, bleibt abzuwarten.